Grünkohlgang der Seniorenfietser

20260219 160319Achtzehn Seniorenfietser trafen sich – vermummt wie zu einer Polarexpedition – an der Stiege zum diesjährigen Grünkohlgang. Ein kleiner Hubertus zum Aufwärmen und Ölen der Stimmen, ein gemeinsames „Schön ist die Welt“, und schon setzte sich der Tross mit dem Bollerwagen in Richtung Mersmühle in Bewegung. Bier, Glühwein und die Utensilien für die Spiele waren selbstverständlich an Bord.

Ein eisiger Ostwind fegte uns ins Gesicht, doch unverdrossen zogen wir weiter. An der Mersmühle fanden wir im Pavillon vor dem Müllerhaus Schutz vor dem Wind. Dort wärmten wir uns mit heißem Glühwein auf und stärkten uns mit Mettwurstscheiben und Käsewürfeln – die nötige Grundlage für den ersten Wettkampf: das Eierlaufen.

Drei Gruppen traten gegeneinander an und mit viel Spaß und Gelächter wurden die „Eier“ – in unserem Fall Kartoffeln – auf Löffeln um die Wendemarken balanciert. Nach einer kurzen Glühweinpause folgte das Spaßboßeln: Hintereinander aufgestellt und mit gespreizten Beinen warf der Erste den Ball nach hinten durch die Reihe. Der Letzte lief mit dem Ball wieder nach vorn und ließ ihn erneut durch die Beine rollen – und so weiter. Teamgeist und Koordination waren gefragt.

 

20260219 170100

20260219 171551

20260219 172505 003

20260219 190639

 

Anschließend wurde der Kohlkönig ausgelost. Gebäckröllchen machten die Runde, eines davon – von Agnes mit einer Botschaft versehen – enthielt den entscheidenden Zettel. Gespannt warteten alle auf das Kommando zum Anbeißen. Schließlich fand Sigrid Schulte die Nachricht „Du bist Kohlkönig“ in ihrem Röllchen. Unter großem Beifall wurde ihr die Krone aufgesetzt und die verdiente Ehre erwiesen.

Dann wurde es Zeit für den Rückweg zu Balcke, wo uns wohlige Wärme erwartete. Sieben Fietser, die nicht so gut zu Fuß waren, hatten dort bereits Platz genommen. In einer kurzen Ansprache stellte Bernd Hasch das Jahresprogramm der Seniorenfietser vor: fest terminierte Radtouren, das Anradeln, das Stadtradeln, die Dreitagetour zur Thülsfelder Talsperre sowie die beliebten Spontantouren über WhatsApp.

Anschließend wurde deftiger Grünkohl mit Kasseler und zwei Sorten Würstchen serviert. Den nötigen Hunger hatten wir uns redlich erlaufen. Intensive Gespräche, viel Lachen und beste Stimmung prägten den Abend bis zum gemeinsamen Aufbruch um 21.30 Uhr.

Ein herzlicher Dank gilt Elisabeth Bach-Schepers, Leni Menke, Agnes Hasch, Kalle Bach und Gerard Galea für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Organisation.

Weitere Bilder