Star InactiveStar InactiveStar InactiveStar InactiveStar Inactive
 

SenVer Logo

 

Burggraben  in Haren (Stand: 16.10.2021)

Durch Anklicken werden die Bilder vergrößert dargestellt.

 

 

Burggraben 2020

Burggraben 1929Burggraben Luftbild 1974 beschriftet

Der Burggraben ist eine der ältesten Strassen von Haren.  
Ein Nicolaus von Haren verkaufte für 600 Mark dem Bischof Ludwig II. von Münster alle seine Güter im Emsland und auf dem Hümmling. Damit endete die Ära der Burg in Haren, ein Familienbesitz zu sein. Von der Burg sind heute keinerlei Reste mehr erhalten. Sie lag wohl in der Nähe der heutigen St. Martinus Kirche, andere Berichte verlegen sie als Burg aus Holz in den Burggraben. Nur der Straßenname „Burggraben“ erinnert noch an den alten Burgbezirk.  
 Bei einen großen Brand im Jahr 1876 im Burggraben und einem Teil der Nordstrasse sind insgesamt 33 Häuse zerstört worden und mussten komplett neu gebaut werden. Deshalb gibt auch es keine ältere Bausubstanz mehr. 

Burggraben 1970 2 beschriftetBurggraben Luftbild 1 beschriftet
Der Burggraben begann 
früher an der Nordstrasse und endete  am Kirchgarten, das ehemalige Haus "Wilhelm Esders" (siehe unten) war das letzte Haus davor. Erst in den 1970er Jahren (?) wurde er bis zum heutigen (2018) "Neuen Markt" verlängert, der 1969 gebaut wurde. 
Noch etwas später, 1981, wurde er in die andere Richtung bis zur Mittelstrasse hin verlängert (siehe auch dort). 

Bilder unten:
1. Ehemaliges Haus Töller, das der Verlängerung des Burggrabens zur Mittelstrasse hin weichen musste (siehe auch bei "Nordstrasse"). 
Die beiden anderen Bilder zeigen in Richtung Burggraben, von der Mittelstrasse aus gesehen.

Nordstrasse TöllerBurggraben N2 2013 2 beschriftet

Noch ein Blick vom Burggraben in Richtung Nordstrasse (2018)

Burggraben N1 2018 10 15 2Burggraben N3 2018 10 15 1Burggraben N1 Nordstrasse 2018 50

Gegenrichtung zum Neuen Markt / Rathaus hin (2018)
Burggraben N2 2018 07 07 1Burggraben N2 2018 07 07 4

Unten: Ecke zur Nordstrasse: Die ersten Häuser im "alten" Burggraben im Jahre 1979 und 2018.Teilweise wurde versucht, den alten Baustil in moderner Form nachzuempfinden.

Burggraben N2 1979 1Burggraben N12 2018 07 07 5Burggraben N6 2018 07 28 4

Die alten typischen eingeschossigen Häuser im Burggraben sind zum großen Teil durch moderne Neubauten ersetzt worden.

Burggraben N14 1912Burggraben N14 2018 08 09 2Burggraben N16 2018 07 28 3

Oben: Haus von Maurer Hermann Larink ca. 1912 und 2018. 

Auffällig ist die 3-teilige "Falltür" als Hauseingang, eine typische Harener Bauweise. Hinter dieser Falltür befand sich früher oft ein Ziegen- und /oder Schweinestall, und auch ein "Plumpsklo". Bei einigen Schiffern war hier auch das Treidelpferd untergebracht. 
Die Frauen auf dem Bild tragen "Harener Tracht" und Holzschuhe. 
Das Haus, das vorher dort stand, ist wie 32 andere bei dem großen Brand im Burggraben im Jahr 1876 abgebrannt. 

Haus Esders 

Mit dem Haus Esders endete früher der "alte" Burggraben, es folgten der große Kirch- und Krankenhausgarten und weitere Gärten. Das Haus Esders musste einem Neubau weichen.

Burggraben N18 EsdersWilhelm beschriftetBurggraben N18 1970 beschriftetBurggraben N18 2019 01 1

 Gegenüber entstand der "Platz der europäischen Freundschaft.

Burggraben N18a 2019 01 4Burggraben N18 2019 01 Europaplatz 1

Burggraben N20 1980 1 beschriftetBurggraben N22 2018 07 28 6Burggraben N22 2018 07 28 7

Oben: Ca. 1980: Blick von der Stiege in den Burggraben u. a. auf die ehemalige Zahnarztpraxis Dr. Schmiing (1971), die durch neue Wohnblocks ersetzt wurde.

Burggraben KirchgartenStiege N21 1980 5Burggraben N20 2019 01 5

Blick von der Stiege in Richtung Burggraben, die neue Martinusapotheke an dieser Stelle (1971) und deren spätere Vergrößerung.

 

Über den folgenden Link "Haren: alt und neu - Themenübersicht" (blaue Schrift) errhalten Sie eine Übersicht der fertigestellten und der weiteren geplanten Module:

Haren: alt und neu - Themenübersicht 

SenVer Logo