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Nachfolgend ein Gedicht von meiner langjährigen Klassenlehrerin Frau Padberg.

Sie kam 1947 nach Haren als Junglehrerin und unterrichtete bis zur Pensionierung in Haren und Altharen. Sehr viele Mitglieder der Senioren-Haren dürften sich an Frau Padberg noch bestens erinnern. Ich hatte ein sehr gutes Verhältnis zu ihr und war verantwortlich für die Klassenaufsicht, falls sie kurzzeitig abwesend war.

Des Weiteren ein Foto mit Frau Padberg von unserem Klassentreffen 2000. Auf dem Foto von rechts nach links:

Frau R. Menke, Frau M. Padberg, Rau E. Hess u. B. Koormann

Haren

 

Haren im Emsland, wie liegst du versteckt.

Es dauerte lang, bis ich dich entdeckt.

Die Straßen so sauber, die Häuser so fein.

Die Menschen genauso, wie könnts anders sein.

Bevor ich dich sah, da träumte ich vom Moor,

von ärmlichen Katen mit Heide davor,

von braunen Gewässern, von Bäumen so kahl,

von Buchweizenpfannkuchen kläglichem Mahl.

 

Nun aber seh ich rings durch das Land,

ziehen Ems und Kanal wie ein silbriges Band.

Die saftigen Ufer erfreun Auge und Sinn,

und geben mir Friede und inneren Gewinn.

An der Brücke stets viele Schiffe liegen,

die leise sich auf die Wellen sich wiegen.

Bevor der Schiffer befördert die Last,

gönnt er in der Heimat sich kurze Rast.

Daheim sind Frauen so fleißig wie Bienen

und helfen einander mit fröhlichen Mienen.

Gepflegt ist das Haus, die Tiere nicht minder

und Vater ist stolz auf sein Weib und die Kinder.

Und hupt am Morgen sein Schiff, muss er fort,

dann weiß er für ihn gibt's nur einen Ort.

 

"Leb wohl mein Haren, hier wohnt das Glück!

Mich lockt nicht die Welt, ich komme zurück!"

 

von Marieluis Padberg

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