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Gruppenfoto in BremerhavenDie Fahrt wurde von der CDU Senioren Union Haren am 09.10.2019 durchgeführt. Pünktlich um 8.30 Uhr starteten wir und erreichten ohne Verzögerungen unser Ziel. Im Foyer wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt und durch das Museum geführt.

 

Die einzelnen Stationen, die die Auswanderer durchliefen, wurden schnappschussartig als realistische Szenen dargestellt. Da war der Warteraum mit einer Warnung vor Betrügern in Amerika. An der Kaje mit dem Dampfer und der Gangway standen die Auswanderer in Gruppen, ihr Gepäck auf einem Wagen und man spürte förmlich die Gefühle des Abschieds, der Angst vor dem Ungewissen und die Anspannung.

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Danach kamen wir in die Galerie der 7 Millionen: Rechts und links an den Wänden waren schmale Schubfächer angebracht, in denen Unterlagen der Auswanderer aufbewahrt werden. In der Mitte des Raumes waren fünf Säulen, die die Beweggründe zur Auswanderung darstellten:

  • 1830 – 1870: Kein Land, weder Arbeit noch Rechte
  • 1871 – 1913 gesellschaftliche und politische Gründe (Russland, Chancen- und Arbeitslosigkeit im Kaiserreich)
  • 1914 – 1932: Wirtschaftliche Lage nach dem Ersten Weltkrieg, Inflation und Arbeitslosigkeit
  • 1933 – 1945: Angst vor Verfolgung im Dritten Reich, Judenverfolgung
  • 1946 – 1974: Suche nach einer neuen Heimat, Depression im Nachkriegsdeutschland

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Warten an der Kaje20191009 1277

Dann ging es an Bord. Wir sahen den Gepäckraum, die Schlafgelegenheiten, die im Laufe der Jahre etwas besser wurden, und einen Speisesaal aus den zwanziger Jahren.

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Anschließend wurden Szenen von der Ankunft in Amerika in Ellis Island gezeigt, wo die Auswanderer in Gitterzellen warten mussten, bis sie der ärtzlichen Untersuchung der Befragung durch die Behörden unterzogen wurden. Es wurde sofort entschieden, wer bleiben durfte. Die anderen mussten sofort wieder mit dem Schiff zurück. Zum Schluss waren wir im Grand Central Terminal von New York mit den Fahrkartenschaltern. Eine Personengruppe zeigt, wie sich die Auswanderer Rat bei einem sogenannten Red Cap holten.

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Danach wurden noch Szenen der Einwanderer nach Deutschland gezeigt: Ankunft mit Kiosk, Reisebüro, Fotoladen, Friseur, Kaufhaus, dem Behördengang und dem Kino.

Nach dem Museumsbesuch hatten wir Zeit zum Mittagessen und für einen Stadtbummel.

Es war ein gelungener Ausflug. Der Museumsbesuch war informativ und durch die Darstellung der einzelnen Szenen waren die Gefühle der Auswanderer gut nachvollziehbar. Einen herzlichen Dank an die Organisatoren Willi-Bernd Albers und Heinz Bruns, die uns auf dem Rückweg noch mit Süßigkeiten und Getränken überraschten.

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