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Burggraben  in Haren (Stand: 17.04.2019)

Durch Anklicken werden die Bilder vergrößert dargestellt.

 

 

 Burggraben Luftbild 1974 beschriftet

Der Burggraben ist eine der ältesten Strassen von Haren.  

 Ein Nicolaus von Haren verkaufte für 600 Mark dem Bischof Ludwig II. von Münster alle seine Güter im Emsland und auf dem Hümmling. Damit endete die Ära der Burg in Haren, ein Familienbesitz zu sein. Von der Burg sind heute keinerlei Reste mehr erhalten. Sie lag wohl in der Nähe der heutigen St. Martinus Kirche, andere Berichte verlegen sie als Burg aus Holz in den Burggraben. Nur der Straßenname „Burggraben“ erinnert noch an den alten Burgbezirk.  

 Bei einen großen Brand im Burggraben im 19. Jahrhundert sind fast alle Häuser zerstört worden und mussten komplett neu gebaut werden. Deshalb gibt auch es keine ältere Bausubstanz mehr. 

Burggraben 1970 2 beschriftet

Burggraben Luftbild 1 beschriftet

Der Burggraben begann früher an der Nordstrasse und endete  am Kirchgarten, das ehemalige Haus "Wilhelm Esders" (siehe unten) war das letzte Haus davor. Erst in den 1970er Jahren (?) wurde er bis zum heutigen (2018) "Neuen Markt" verlängert, der 1969 gebaut wurde.

Noch etwas später, 1981, wurde er in die andere Richtung bis zur Mittelstrasse hin verlängert (siehe auch dort). 

Bilder unten: Links: Ehemaliges Haus Töller, das der Verlängerung des Burggrabens zur Mittelstrasse hin weichen musste. 

Die beiden rechten Bilder zeigen die beiden Seiten des Burggrabens, von der Nordstrasse aus gesehen.

Nordstrasse Töller

Burggraben 2018 11 04 1Burggraben N1 2018 10 15 2

 

 

 

 

 

 

Burggraben N3 2018 10 15 1

Burggraben N1 Nordstrasse 2018 50

Burggraben N3 2018 10 15 3 Witte

 

 

 

 

 

 

 

Noch ein Blick vom Burggraben in Richtung Nordstrasse (2018)

Burggraben N2 1979 1Burggraben N2 2018 07 07 1Burggraben N2 2018 07 07 4

 

 

 

 

 

 

 

Das ersten Häuser im "alten" Burggraben im Jahre 1979 und 2018.

 Burggraben N12 2018 07 07 5Burggraben N6 2018 07 28 4Burggraben N16 2018 07 28 3

 

 

 

 

 

 

Die alten typischen eingeschossigen Häuser im Burggraben sind zum großen Teil durch moderne Neubauten ersetzt worden.

Burggraben N14 1912

 Burggraben N14 2018 08 09 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 Haus von Maurer Hermann Larink ca. 1912 (links). 

Auffällig ist die 3-teilige "Falltür" als Hauseingang, eine typische Harener Bauweise. Hinter dieser Falltür befand sich früher oft ein Ziegen- und /oder Schweinestall, und auch ein "Plumpsklo". Bei einigen Schiffern war hier auch das Treidelpferd untergebracht. 

Die Frauen auf dem Bild tragen "Harener Tracht" und Holzschuhe. 

Das Haus, das vorher dort stand, ist wie fast alle anderen bei dem großen Brand im Burggraben im Jahr 18xx abgebrannt. 

Das rechte Bild Bild zeigt das gleiche Haus im Jahr 2018.

Burggraben N18 EsdersWilhelm beschriftet

 Burggraben N18 1970 beschriftetBurggraben N18 2019 01 1

 

 

 

 

 

 

Haus Esders und der dort entstandene Neubau. 

Mit dem Haus Esders endete der "alte" Burggraben, es folgten der große Kirch- und Krankenhausgarten und weitere Gärten. 

Burggraben N18 2019 01 Europaplatz 1

Burggraben N18 2019 01 4

 

Gegenüber entstand der "Platz der europäischen Freundschaft.

 

 

 

 

 

Burggraben N20 1980 1 beschriftet

Burggraben N22 2018 07 28 6

Burggraben N22 2018 07 28 7

 

 

 

 

 

 

 

 

 Links: Ca. 1980: Blick von der Stiege in den Burggraben u. a. auf die ehemalige Zahnarztpraxis Dr. Schmiing (1971), die durch neuen Wohnblocks ersetzt wurde (rechts).

Burggraben Kirchgarten

Stiege N21 1980 5

 Burggraben N20 2019 01 5

 

 

 

 

 

Links: Blick von der Stiege in Richtung Burggraben, bevor die Martinusapotheke (rechts) gebaut (1971) wurde. 

 

Über den folgenden Link "Haren: alt und neu - Themenübersicht" (blaue Schrift) errhalten Sie eine Übersicht der fertigestellten und der weiteren geplanten Module:

Haren: alt und neu - Themenübersicht 

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